Meine Seefahrt
und die Seemannsschulen

Michael und Holgers große Reise nach Neuseeland im März 2014

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Nach diesem verregneten Tag haben wir für die restliche Zeit in Neuseeland das schlechte Wetter hinter uns gelassen.Tags darauf ging es denn für 3 Tage auf Tour,Ernst und Ngaire hatten da im Vorfeld schon mal eine Ferienwohnung gebucht.Siehste,nun geht das Theater schon los mit der Erinnerung,weiß nun gar nicht,was wir wo zuerst gesehen hatten.Naja,scheint wohl so zu sein,wenn man älter wird…!
Unterwegs haben wir uns mal den mächtigsten und angeblich ältesten Baum Neuseeland’s angeschaut haben,nämlich den Tane Mahuta,ein Kauri Baum,der befindet sich im Waipoua Forrest und ist schon einen Besuch wert.Wieder mal die Obligatorischen Bilder gemacht,ein paar Deutsche mit dem Wohnmobil getroffen,man wundert sich immer wieder,wieviele Deutsche sich hier rumtreiben oder ansässig sind.

Na,auf dem Weg zur Ferienwohnung sind wir über eine Fähre gefahren,nämlich Hokianga,ein paar Bilder gemacht während der Überfahrt gemacht,Seeleute haben sich gleich wohl gefühlt,kleiner Scherz.Aber war schon ne tolle Überfahrt,man bekam in Ruhe viel von der Landschaft zu sehen.Ist schon enorm,was es doch für schöne Flecken auf dieser Erde gibt.Bei meiner damaligen Seefahrtzeit hatte man irgendwie keine Zeit dafür.Naja,man war ja auch noch jung,hatte andere Interessen.Wem erzähl ich das,viele ehemalige haben mir das auch so bestätigt.Man kann das ja alles später noch machen und plötzlich war die Fahrerei vorbei und man stand da mit seinem Talent und hatte doch nichts gesehen.

Zwischendurch mal Picknick gemacht und dann weiter zum Zielort,um das FH zu finden.Es war ein schönes geräumiges FH mit 3 Wohnungen.Erstmal häuslich eingerichtet und versucht,mal irgendwo einen kleinen Snack zu sich zu nehmen.Gefunden und was gab’s,natürlich „Fish and Chips“ oder einen „Steakburger“,alles sehr lecker.das reichte denn auch für den 1.Tag der Tour,in der Wohnung angekommen,noch gemütlich einen Drink zu gemüte geführt und ab in die Koje.

Am nächsten Tag ging es dann zum Nördlichsten Punkt Neuseelands,nämlich das „Cap Reinga“,was auch sehr beeindruckend ist,allein der Weg dahin war super gestaltet und gepflastert und man hatte immer einen herrlichen Ausblick den ganzen Abstieg zum Cap.
Ernst erzählte mir zwischendurch,das das Cap für die Maori was Heiliges wäre,weil hier der Platz wäre,wo Seelen der Toten den Sprung ins Meer machten,um sich auf einen langen weg …,s.auch hier.Hier treffen auch das Tasmanische Meer und der Pazifik zusammen,was aber auf dem Bild kaum zu erkennen ist,normalerweise tobt hier an dieser Stelle das Meer,meinte Ernst.Auf dem einen Bild kann man das aber erahnen.Nun wieder den etwas beschwerlichen Anstieg zurück zum Parkplatz,um uns noch die 90Miles Beach an zuschauen.

...aber davon demnächst mehr,auch interessantes über Ngaire’s Vorfahren.Hoffe,habe mich damit nicht übernommen,ist doch eine menge zu berichten,aber leider fehlt mir die Zeit dazu.Es wird daher in unregelmäßigen abständen berichtet,so wie die Zeit es zuläßt,hoffe da auf Euer Verständnis.

Bevor wir am Cap Reinga waren,hatten wir vorher schon mal einen kleinen Abstecher zur Ninety Miles Beach gemacht,zwangsläufig kommt man immer wieder mal an diesem großem Abschnitt vorbei.Also,die Bilder beinhalten alles mal vor und nach Cap Reinga.Ist schon imposant,dieser Strand.Eine ziemlich fest gefahrene Sanddecke erstreckt sich über 55 Meilen,also Ninety Miles ist also,richtig genommen verkehrt,so groß ist der Strand in wirklichkeit.Kaum zu glauben,das man hier mit dem Auto,ja sogar kleine Reisebusse langfahren kann.Es wird aber ausdrücklich drauf hingewiesen,das man doch Allradantrieb haben sollte,sowie ,das es keinen Pannendienst hier gibt,da dachte ich mir gleich,wenn ich zu hause bin,gleich mal in meinen ADAC Schutzbrief zu schauen,ob er hier auch tätig sein würde.Natürlich nicht,aber das sind denn mal die Gedankenspiele,die man zwischendurch mit Ernst und Holgi hat.Das Wetter spielte insofern auch mit,das es ein wenig Wind gab und die Wolkendecke auch ganz ok war,so,das man da einige aussagekräftige Bilder machen konnte.Strahlend blauer Himmel,das ist grad nicht so mein Ding,jedenfalls was die Bilder betrifft.

Weiter ging’s denn zu dem Ort,wo Ngaire’s Vorfahren gelebt haben,nämlich zum Wagner/Subritzki Haus,das bis vor kurzen noch ein Museum war und von den Erben dann aufgelöst wurde,schade eigentlich.Was mich eigentlich erstaunt,weil Ngaire ja eine Maori ist,hat sie also doch Deutsche Wurzeln im Blut,da der Ur Großyater,nämlich Subritzky aus Deutschland 1860 eingewandert ist.Hoffe,das ich das jetzt genauso wiedergebe,die Erinnerung lässt doch ein wenig nach,denke mal,Ernst wird mich da denn berichtigen,wenn ich da falsch liegen sollte.Der Ort,wo wir uns jetzt gerade befinden,heißt Houhora,was ich zuvor ja schon als Link mit gekennzeichnet habe.Na,jedenfalls konnte man das Haus betreten und ich fand,obwohl das alles schon sehr alt war,alles in einem bemerkenswerten zustand war.Gut,die Zeit nagte überall herum,aber man hat sich im Gedanken doch schon mal gut vorstellen können,unter welchen Bedingungen sie hier gelebt haben.Gut,das sagt sich alles so leicht,eigentlich kann man sich das gar nicht vorstellen aber man stellt eben vergleiche an..Insgesamt war das doch ein ziemlich großes Anwesen,herrliche unberührte Natur und wieder habe ich mich bei meinen Gedanken erwischt,sich hier häuslich nieder zulassen…!Man muß das gesehen haben,diese Schönheit des Landes und Teilweise wirklich unberührte Natur,und wenn da was geändert wurde,dann mit Bedacht,um ja nicht großartig in die Natur ein zugreifen.

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