Die Hamburger Seemannsschulen

 

 

Diese Seiten befassen sich z.zt.hauptsächlich mit der Hamburger Seemannsschule Finkenwerder

 

Postkarte Seemannsschule Finkenwerder

Sammlung Krüger

Postkarte Seemannsschule Falkenstein

Sammlung Krüger

Postkarte Seemannsschule Bremervörde

Sammlung Krüger

 

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Tischflagge Seemannsschule

Finkenwerder

http://de.wikipedia.org/wiki/seemannsschule

Bilder vom Treffen der ehemaligen Hamburger Seemannsschüler

 

 

Schöne,alte Postkarten von der Hamburger Seemannsschule Bremervörde.Sind gelaufen und gestempelt,interessant an wem die gegangen sind und vor allen,was da so über die Schule geschrieben wurde...!

Postkarte Seemannschule Bremervörde 1959

Sammlung Krüger

Postkarte Seemannschule Bremervörde 1961

Sammlung Krüger

Postkarte Seemannschule Bremervörde 1964

Sammlung Krüger

 

Im letzten Jahr war mal die Lokale Presse bei mir zu Besuch und hat mal einen kleinen Bericht über mich und meine Seefahrt gemacht.Dieses ist dann auch in der Zeitung veröffentlicht worden.Unter anderen hatte ich da auch das Jährliche Treffen ehemaliger Hamburger Seemannsschüler erwähnt,das da auch von mir noch Material und auch noch ehemalige Schüler gesucht werden.Allerdings mit sehr wenig Hoffnung,aber einen Versuch war's allemal wert.
Nun kam aber doch noch was,die Schwester von einem ehemaligen Schüler aus Finkenwerder hatte sich bei mir gemeldet und mir mitgeteilt,das sie da noch Bilder aus der Seemannsschule Bremervörde aus dem Jahr 1962 hat und ob ich da Interesse dran habe...!Gerade aus der Schule Bremervörde,wo eh schon sehr wenig Private Aufnahmen im Umlauf sind,da hatte ich natürlich großes Interesse.
War denn ein sehr nettes Treffen,wobei sich leider herraus stellte,das der Bruder schon früh verstorben war.
Sind ein paar schöne Aufnahmen dabei,besonders das mit Bootsmann Papendiek,wo er ein Nickerchen im Garten macht,schon eine seltene Aufnahme.Die Bilder stammen alle aus dem Jahr 1962 und der Name ist Klaus Kirchgäßner aus Glückstadt,vielleicht kennt Ihn noch jemand und erinnert sich an Ihm.Es sind auch noch sehr schöne Bilder aus der Kümozeit der 60er Jahre dabei,vielleicht hänge ich sie hier auch noch mal dran,hat zwar mit der Schule nichts zu tun,aber irgendwie paßt das denn doch...!

 

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962,Klaus

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Kümo "Gudrun" in der Werft,ev.Sietas

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962,Papendiek

© K.Kirchgäßner

Seemannsschule Bremervörde 1962

© K.Kirchgäßner

Auf dem Kümo"Gudrun",noch mit Mütze der

Seemannsschule © K.Kirchgäßner

 


 

Stelle hier mal die Erinnerungen eines Seemannsschüler rein,der 1972 in der Seemannsschule Finkenwerder war.Ich darf diese Zeilen mit seiner Genehmigung veröffentlichen und finde,das sie es wert sind,das auch zu machen.Nun können die Erinnerungen manchmal auch einen Streich spielen,weiß ich aus eigener Erfahrung,aber so ist das halt nun mal.Es ist ja mittlerweile eine große Zeitspanne dazwischen,man hat soviel erlebt in seinem Leben,das man einiges auch mal vergißt oder der meinung ist,das alles so erlebt zu haben.Ein paar sehr schöne Zeilen,wie ich finde,und irgendwie kommt einem das alles irgendwie bekannt vor,weil wir das ja so ähnlich auch erleben durften.Also viel Spaß beim lesen und vielleicht animiert das ja dem einem oder anderem ,mal so ähnliches mir zukommen zu lassen.
 
 
Erinnerungen eines Seemannsschüler zwischen damals und heute....
 
Zunächst zu den Fakten, wo ich mich als Allererstes hier nun ganz herzlich bedanken möchte gestern dann endlich einmal auch Ihre Webseite entdeckt zu haben und dieser schon einiges an Information entnehmen konnte .
Ich (selbst) begann irgendwann Ende Juli / Anfang August 1972 ebenfalls meine danach über längere Zeit(en) fortgesetzte 'Seefahrerkarriere' in HH-Finkenwerder . Genauere Daten diesbezüglich gelang mir bisher noch nicht zu entschlüsseln - aber im Ablauf stellt sichs in Etwa so dar: Nach der 10. Klassen und Erhalt der 'mittleren Reife' auf einem Bremer Gymnasium hatte ich 'schultechnisch' eigentlich die Faxen dicke und beschloß was Neues zu beginnen . Einfacher als gedacht, da mein damaliger 'Vorstand' in Form meiner Eltern darauf bestand zunächst das Abi zu bauen ...  Wogegen selbst Widerstand nur wenig geholfen hätte - da ich einerseits noch nicht volljährig mich von erhaltenen  5 DM Taschengeld im Monat mich nicht wirklich lange hätte über 'Wasser halten können' .
Rettung nahte zufällig - in Form eines großen Zeitungsartikels abonierten Weser-Kuriers ! Dort beschrieben, der kurz bevorstehende Start einer neuen Ausbildungsform an Bord der - zu dem Zeitpunkt gerade in Lübeck auf Kiel gelegten -  'MS. Sturmfels' .  
Der Beschreibung zu entnehmen lief das über VDR(HH); in Bremen eigentlich (wohl als Außenstelle)  direkt über Vermittlung des 'Vereins zur Förderung des Seemännischen Nachwuchses' -; weil ich im ersten Versuch nach der Schule an dessen 'Kontor' (seinerzeit Am Wall ansässig ) von der Eile, dem Fahrtwind und der geringfügig dort abschüssigen Straße  getrieben  full Speed per Fahrrad vorbeifuhr blieb mir nur die Notankerung vor dem zusätzlich im Zeitungsartikel miterwähntem Kontorhaus der DDG-"Hansa" an der Schlachte . Mein vermeintlicher Vorteil dieses Gebäude von außen bereits vorher mehrfach gesehen und somit zielsicher  wiedergefunden zu haben entpuppte sich mit Erreichen dann doch als hochoptimistisch eingestuft . Jedenfalls freute man(n) sich in dortiger Abteilung 'Personal See'  so kurz vor Feierabend zunächst einmal recht verhalten über meinen Vorschlag 'demnächst mal irgendwann dort anfangen zu wollen ' .  Sailors have more fun !
Was sich tags darauf allerdings relativierte - als ich nun mit Voranmeldung und pünktlich erschien gab es eigentlich nur noch einiges 'Gemäkel' an meinem Outfit und (natürlich) der vorgelegten Zeugniskopie .... welches die glatte '5' in Latein mit 2 Stck. 'Zweien' in Sport und Geschichte ausglich und die darüberhinaus alles '4-_nussen' die Versetzung in Kl.11 bestätigte !
Wir einigten uns darauf, daß ich meine zu dem Zeitpunkt wohl ca. 35 cm langen Haare dem des Bordlebens erträglicherem Maß anglich und dann mit den Formalitäten fortgefahren würde . [im Prinzip ein voreiliger Entschluß - allerdings konnte ich ja nicht erahnen, daß mein Haarwildwuchs seinen Zenit bereits überschritten hatte und sich fortan irgendwie automatisch bei auch jetzter Endlänge von 40cm einpendeln würde .... ] .
Es ging dann so 'pö à pö' weiter; zunächst die Seediensttauglichkeit, dann der Ausbildungsvertrag . Da sich der Übergabetermin der 'Sturmfels' nach hinten verschob, wurden zunächst noch einige Wochen in Bremen 'eingeflochten' - bis dann irgendwann 'die Einberufung' nach Finkenwerder erfolgte !

In 'Finkenwerder' war zweifelsohne alles spannend und anders; erstaunlich allerdings, daß sich an die Zeit dort, die genaue Zeitspanne und Örtlichkeiten schon nach kurzer Zeit niemand mehr genauer erinnern konnte !
Allen gemeinsam hingegen geblieben ist jener Spruch von Bootsmann Stempel : ' Setz ab, heißt das, ........' und die Kontrollgänge des Herrn Taraske !  Gnadenlos - könnte man sagen, allerdings wurde uns über sehr lange Zeit danach aus dem gesamten Umfeld beschieden, 'nach der Zeit in Finkenwerder so etwas 'wie vernünftig' geworden zu sein ' .  Ich selber habe die Zeit auch als sehr prägend erlebt, beherrsche noch 7 oder 'Acht' Knoten; obwohl im Alltag des Maschinendienstes dann eher wenig 'getestet'. Sofern einem das Glü
ck begegenet diese richtig beigebracht zu bekommen, gibt's eben positive Sachen die man dann nie vergißt  .!!!!

Lt. Seefahrtsbuch am 13.Sept.1972 'segelten' wir dann vom 'Helgen' der Flender Werke Lübeck mit der Sturmfels los . Zunächst für etwas über ein Jahr; zurückkehrend Bremen wechselten wir in 'Teilgruppen' [diese hatten sich in Finkenwerder aus irgendwelchen Gründen so formiert, behielten an Bord der Sturmfels Bestand und so war dann die weitere Belegung  ] zur Kl.12 FOS in Bremen(größtenteils an Land) .  Danach fuhren wir weiter; da nur Teile der Auszubildenden von der 'DDG "HANSA" ', der große Rest von anderen Reedereien kamen ging's fortan sozusagen 'betriebsübergreifend' rund ! Egal wo, irgendwen kannte man immer&überall .
Was mich betrifft ging ich ab ca. Mitte 1976 dann zur FHS Schiffsbetriebstechnik HH (StiftStr. 69) und segelte ab 1979 bis (zum letztem Tag in 1981) bei der "Hansa" weiter .
Was dann kam war - auch in Folge diverser weiterer Insolvenzen - stetig dem Zufall untergeordnet ....
In Finkenwerder war ich (vor 2017) meiner Erinnerung nach zuletzt ca. 1976/77 . Dabei handelte es sich um mehrere Seminare, einerseits des VDR als auch der Gewerkschaft DAG . Einen 'Zettel' (Sicherheitsbeauftragter ) den ich aus 1976 fand ist zwar kein genau lesbares Datum mehr zu entnehmen aber der Veranstaltungsort HH-Finkenwerder  beschrieben .
Durch die 'Vielzahl' der auch in Folge noch abgeleisteten Sicherheitslehrgänge, Feuerschutz- und Bootsmannskurse (u.a. auch HH-Blankenese; Bremen-Woltmershausen (SSS.Germany) ; und Travemünde (Freifall-Boote) bzw. Neustadt-Holstein (Brand-Leck-Irgendwasalarm Übungen) ; ist da mittlerweile erinnerungstechnisch allerdings wohl auch etwas mit der berühmte 'Wooling Steg' drin !
Was ich gerade in Bezug auf Finkenwerder bemerkte ! (Besser gesagt, bemerken mußte !
Somit also zur Neuzeit; Di. 29.08.2017
Am Do. der Vorwoche (24.08) hatte ich bei einem der viel zu seltenen (geschäftlichen)  Besuche in Stade vormittags baldiges Auslaufen der 'MS. Greundiek' (Museumsschiff) wohl erahnt und mir adhoc 'eben schnell' eine Fahrkarte für den Dienstag Richtung Hamburg gekauft .
Auf Höhe Finkenwerder .... wurde mir im Gespräch mit anderen Mitreisenden schnell klar, daß meine Erinnerungen teils wohl veraltet allerdings 'Lagetechnisch' auch falsch schienen . Ich weiß zum Beispiel ganz sicher, 1972 unter dem Kommando Bootsmann Stempels quer durch den Tankerhafen gepullt zu sein (müssen ...) um dort in 'Eins zu Eins Ansicht' in die Technik der 'Feuerdrähte' dort gelöschter Tankschiffe eingeweiht zu werden . Da ich dieses Wissen später in der Tankschifffahrt gut gebrauchen konnte sind mir damalige Erklärungen eigentlich stets geläufig . Zumindest meine ich das so .
Frage nur: Wo war der Tankschiffhafen ? (Zur Lage der Davits der Schule ?) .
Dto. weiß ich zu 100%, daß es zwischen Schule und Davits einige (100) Meter Fußweg gab . Einer meiner Kammerkollegen lief in 1972 auf dem Rückweg vom Bootsmanöver zur 'Backschaft' übereilt gegen eine auf diesem Weg stehende Laterne !  Fazit: Wir mußten unseren Tisch selber decken und das auswachsende Horn von Hans in ausgeklügeltetem DreiWachenSystem kühlen . Der Äquatotaufenschein des Kollegen bestätigt zudem noch Monate später diesen Vorfall ....
Drittens: Der Weg durchs Schwimmbad ..... der ist also ja auch bekannt !
Viertens: Weiß ich genau x-Mal mit Atemschutz durch die Luke getobt zu (worden) sein . Im Schlepp immer eine überproportinierte Strohpuppe . Was dann 'übelste Formen annahm' wenn dieses unter den erschwerten Bedingungen des Rauchhelms König im Laufschritt bewerkstelligt werden sollte und spätestens nach Wiedereintritt in die Atmosphäre zu ausgedehnten Boxkämpfen führte wenn der Pumpenmann das wilde Geruckel an der Leine als Einstellung auch all seiner Initiative verstand .... ... das war das Gute an Finkenwerder irgendwie sehr schnell untereinander (die sich alle vorher nicht kannten) ausgehandelt zu haben, daß wenn überhaupt, nur alle zusammen es (RICHTIG) machen können !!!!!!!!  
Hingegen habe ich an den Ort der Luke (einschließlich des wohl auch vorhandenen Ladebaumes) absolut 'Null' -Erinnerung .  

Tja- und dann war da noch die 'StülckenWerft ' .....
bis Dienstag jedenfalls !°  Da erfuhr ich dann aus erster Quelle eines ortskundigeren Mitreisenden, daß es die nie dort gab !!!! Immerhin, ein kleiner Lapsus der ab 1972 so Bestand behielt .  Wer diese 'Schei...hausparole' der Stülckenwerft vom Stapel lies ist auch nicht recherchierbar - aber brestätigt, daß wir es bis jetzt so sahen !  Aus unserer Kammer heraus fiel der Blick direkt (auf den Helgen) der nun korrigierten 'Deutsche Werft' ; davor vertäut das (aufgebrachrte) Radioschiff . (MS. Galaxy; Radio Veronica; Radio Nordsee ????) . In Folge entstand daraus an Bord der 'Sturmfels' die Umsetzung des eigenen 'SeeRadios' ---- mit Hilfe eines Transistors und geballtem Fachwissen des Funkers aus dem Vollem geschmiedetes 'All in One' "Backbord Radio ".  
 
Dienstag (29.08.2017) spätabends zurück in Stade schnackte ich telefonisch noch kurz mit zwei Bekannten damaliger Zeit . Da unterwegs jedoch nicht 'neuestzeitlichst' verkabelt (ich hasse 'Mobiltelefone' mit denen sich nicht telefonieren läßt) gelangs mir nicht weitere Informationen zu erhalten, bevor ich mich dann am Mittwochmorgen ungeplant und gegensätzlich eigentlicher Fahrtrichtung  kurzentschlossen von Stade erstmal nach Finkenwerder begab .
Vom Zufall dirigiert zunächst am Kutterhafen angekommen ging ich mal 'die Stadt durch', natürlich 'Kulturschock ' !  Ich bin mir 100% sicher mehrmals in 1972 & 1976 bspw. am Fähranleger gewesen sein (zu müssen) - aber definitiv nichts was ich wiedererkannte . Als die Parkscheibe  'ablief' wollte ich eigentlich abbrechen, entschloß mich aber zu einer weiteren Runde per Auto und 'verholte' (wiederum zufällig) vors Schwimmbad . Die einzig freie Parklücke war dann zeitlich unbegrenzt - so packte ich mein Fahrrad aus und 'donnerte' weiter rum . [Zufällig wie ich Donnerstag sah haargenau von dem Punkt aus, wo auch 2009 das Bild auf Ihrer webseite entstand ] .
Im Fazit kenne ich nun (mal wieder ....] Finkenwerder doch ziemlich genau; konnte allerdings keinen der gegangenen Wege (durchs Schwimmbad; die 'Laterne'; die Luke; etc.) sicher wiederentdecken . Ich vermute die ehemalige Luke ziemlich genau am heutigem ZTonnenhof, aber .... .
Weiter Ansichten (das Gebäude, dessen SkyLine, und heutige Überbauung) entnahm ich Ihrer webseite - DANKE !!!!!  [ich erfuhr auf der Suche weitergehend auch von den zwei Büchern, die ich wildentschlossen dann sofort bestellte, aber bisher (mit heutiger Post) trafen die noch nicht ein - kenne deren Inhalt bis dato nicht . ]   
 

Erstaunlich allemal, daß auch die nun kurzfristig erreichten Kollegen sich nicht Genauer erinnern können - wären wir bösartig würden wir behaupten, in Finkenwerder sofort in den ultimativen Schockzustand versetzt worden zu sein uns ausschließlich um die wichtigen Dinge des Lebens (die Seefahrt !) zu kümmern ... . Da aber niemand von uns der Bösartigkeit verfiel, ist's ein besonderes Anliegen nochmals zu betonen, daß auch heute noch alle Gefragten 'Bootsmann Stempels' und '1.Offz. Taraskes' Lehre als  Markenzeichen sehen ! Und falls es da noch irgendwelche 'Connections' gibt, wäre es nett das als Lob einmal so weiterzugeben .

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
     

 

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